Stakeholderanalyse online erstellen
Beteiligte eintragen, Einfluss und Interesse bewerten, Haltung festhalten. Die Matrix zeigt sofort, wen du eng einbinden, zufriedenstellen, informieren oder beobachten solltest.
So funktioniert’s
- Stakeholder sammelnPersonen, Gruppen, Gremien und externe Partner, die betroffen sind oder mitentscheiden.
- Einfluss und Interesse bewertenJe von 1 bis 5. Dazu die Haltung: unterstützend, neutral oder kritisch.
- Strategie ablesenDas Tool ordnet jeden Stakeholder einem Quadranten zu und warnt bei kritischen Stakeholdern mit hohem Einfluss.
- Maßnahmen festlegen und teilenJe Stakeholder eine konkrete Maßnahme. Export als PNG, Excel oder PDF.
Die vier Quadranten der Stakeholder-Matrix
Die Einfluss-Interesse-Matrix (auch Machtmatrix oder Stakeholder-Map) ist die verbreitetste Form der Stakeholderanalyse. Einfluss beschreibt, wie stark jemand das Vorhaben fördern oder blockieren kann. Interesse beschreibt, wie stark jemand vom Ergebnis betroffen ist. Zusammen mit der Haltung entscheidet die Einordnung, wie viel Aufmerksamkeit ein Stakeholder braucht.
| Quadrant | Einfluss / Interesse | Strategie |
|---|---|---|
| Eng einbinden | hoch / hoch | regelmäßig beteiligen, Entscheidungen gemeinsam treffen |
| Zufriedenstellen | hoch / niedrig | Bedenken früh klären, nicht mit Details überfrachten |
| Informieren | niedrig / hoch | laufend informieren, Feedback einholen |
| Beobachten | niedrig / niedrig | im Blick behalten, bei Bedarf informieren |
Beispiel: Stakeholderanalyse für eine ERP-Einführung
So sieht eine ausgefüllte Stakeholderanalyse für die Einführung eines ERP-Systems in einem Produktionsbetrieb aus. Die Beispieldaten sind im Tool oben bereits geladen.
| Stakeholder | Einfluss | Interesse | Haltung | Strategie | Maßnahme |
|---|---|---|---|---|---|
| Geschäftsführung | 5 | 4 | unterstützend | Eng einbinden | Monatlicher Lenkungsausschuss, Freigabe der Meilensteine |
| Betriebsrat | 4 | 5 | kritisch | Eng einbinden | Früh einbinden, Betriebsvereinbarung vor Go-live abschließen |
| IT-Leitung | 4 | 5 | unterstützend | Eng einbinden | Im Kernteam, Architekturentscheidungen gemeinsam |
| Produktionsleitung | 4 | 3 | kritisch | Eng einbinden | Bedenken zu Ausfallzeiten klären, Pilot in einer Linie |
| Vertrieb | 3 | 2 | neutral | Zufriedenstellen | Über Änderungen an Auftragsprozessen informieren |
| Lagerteam | 2 | 4 | kritisch | Informieren | Key User benennen, Schulung vor Go-live |
| Steuerberater | 2 | 2 | neutral | Beobachten | DATEV-Schnittstelle abstimmen |
Häufige Fragen
Was ist eine Stakeholderanalyse?
Eine Methode, um alle Beteiligten eines Vorhabens zu erfassen und nach Einfluss, Interesse und Haltung zu bewerten. Ziel ist, früh zu wissen, wen man einbinden muss und wo Widerstand droht.
Wann macht man eine Stakeholderanalyse?
Vor dem Projektstart und danach bei jeder größeren Änderung, etwa neuen Beteiligten, Verzögerungen oder einem Wechsel in der Geschäftsführung.
Welche Stakeholder vergisst man am häufigsten?
Betriebsrat, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheit, Einkauf, externe Dienstleister und die Anwender selbst. Gerade der Betriebsrat hat bei Software, die Leistung oder Verhalten erfassen kann, ein Mitbestimmungsrecht.
Gibt es eine Vorlage für Excel?
Ja. Die Excel-Vorlage enthält Auswahllisten für die Haltung, berechnet die Strategie automatisch und markiert kritische Stakeholder mit hohem Einfluss.
Ist das Tool wirklich kostenlos?
Ja. Das Tool läuft vollständig im Browser, ohne Anmeldung und ohne Kosten.
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