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Beispiel-Projektplan

Projektplan für eine NIS2-Umsetzung

Mit NIS2 werden Risikomanagement, Meldepflichten und Lieferkettensicherheit für deutlich mehr Unternehmen verbindlich — und die Geschäftsleitung haftet persönlich. Dieser Plan zeigt die Umsetzung in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen mit 350 Mitarbeitenden.

Ohne Anmeldung · öffnet sofort · 29 Wochen · 10 Phasen · 83 Aufgaben · Budget ca. 405.000 €

So sieht der Plan in PathHub aus — klick dich durch die Reiter oder hake Aufgaben ab.

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Beispielplan

Umsetzung der NIS2-Anforderungen im Maschinenbauunternehmen

Das Projekt dient der strukturierten Umsetzung der NIS2-Anforderungen in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen mit IT-/OT-Umgebung. Im Fokus stehen die Registrierung beim BSI, die regulatorische Einordnung, die Erfassung kritischer Assets sowie die Einführung belastbarer Governance-, Melde- und Notfallprozesse. Ergänzend werden technische Schutzmaßnahmen, Lieferkettensicherheit und Schulungen für Geschäftsleitung und Fachbereiche verankert. Ziel ist ein nachweisfähiger, auditfester und dauerhaft betreibbarer Sicherheitsrahmen für Produktion und Unternehmens-IT.

Gesamtfortschritt0%
29Wochen
0/10Phasen
0/83Aufgaben
405.000 €Budget
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Phasen

1

Phase 1: Projektinitialisierung und Anwendungsbereich

Ausstehend · 4W · 0/6
Geschäftsleitung gemeinsam mit IT-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragtem
0

In dieser Phase werden Projektauftrag, Verantwortlichkeiten, Unternehmensgrenzen und der sachliche Geltungsbereich verbindlich festgelegt. Damit entsteht die belastbare Grundlage für Registrierung, Bestandsaufnahme und spätere Nachweisführung.

Timeline

Timeline 10 PhasenStart: 01.10.2026
Phase / Aufgabe
Okt 2026
Nov 2026
Dez 2026
Jan 2027
Feb 2027
Mär 2027
Apr 2027
KW 101.10
KW 422.10
KW 712.11
KW 1003.12
KW 1324.12
KW 1614.01
KW 1904.02
KW 2225.02
KW 2518.03
KW 2808.04
Projektinitialisierung und Anwendungsbereich01.10. – 28.10. · 4 Wo. · 0/6
Projektinitialisierung und Anwendungsbereich
BSI-Registrierung und regulatorische Einordnung29.10. – 25.11. · 4 Wo. · 0/6
BSI-Registrierung und regulatorische Einordnung
IT-/OT-Bestandsaufnahme und Schutzbedarfsanalyse05.11. – 16.12. · 6 Wo. · 0/10
IT-/OT-Bestandsaufnahme und Schutzbedarfsanalyse
Risikoanalyse und Zielbild10.12. – 13.01. · 5 Wo. · 0/8
Risikoanalyse und Zielbild
Governance, Richtlinien und Nachweisführung14.01. – 24.02. · 6 Wo. · 0/9
Governance, Richtlinien und Nachweisführung
Melde- und Notfallmanagement21.01. – 24.02. · 5 Wo. · 0/8
Melde- und Notfallmanagement
Technische Absicherung von IT und OT28.01. – 31.03. · 9 Wo. · 0/13
Technische Absicherung von IT und OT
Lieferkettensicherheit und Dienstleistersteuerung04.02. – 10.03. · 5 Wo. · 0/8
Lieferkettensicherheit und Dienstleistersteuerung
Schulung, Übungen und Betriebsratsbeteiligung04.03. – 31.03. · 4 Wo. · 0/7
Schulung, Übungen und Betriebsratsbeteiligung
Wirksamkeitsprüfung, Nachbesserung und Übergabe25.03. – 21.04. · 4 Wo. · 0/8
Wirksamkeitsprüfung, Nachbesserung und Übergabe
GeplantIn ArbeitAbgeschlossenBlockiertMeilensteine

Budget

Budget: 405.000 €
Externe Dienstleister · 139.850 €Personal (intern) · 129.750 €Technische Maßnahmen & Infrastruktur · 60.000 €Software & Lizenzen · 45.600 €Schulungen, Übungen & Change · 29.800 €
Externe Dienstleister139.850 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
NIS2-Rechtsberatung und regulatorische Einordnung18 Personentage1.200 €21.600 €
IT-/OT-Assetaufnahme und Schutzbedarfsanalyse32 Personentage1.250 €40.000 €
IT-/OT-Risikoanalyse und Sicherheitszielbild25 Personentage1.250 €31.250 €
Beratung zu Meldeprozessen, Notfallmanagement und Wiederanlauf20 Personentage1.150 €23.000 €
Unabhängige Wirksamkeitsprüfung und fachliche Validierung20 Personentage1.200 €24.000 €
Personal (intern)129.750 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
Projektleitung und Informationssicherheitsbeauftragter60 Personentage850 €51.000 €
IT-Betrieb und Netzwerkverantwortung35 Personentage700 €24.500 €
Produktions- und OT-Leitung einschließlich Instandhaltung35 Personentage700 €24.500 €
Rechtsabteilung, Compliance und Datenschutz16 Personentage800 €12.800 €
Einkauf und Lieferkettenmanagement15 Personentage650 €9.750 €
Personalabteilung, interne Kommunikation und Betriebsratskoordination12 Personentage600 €7.200 €
Technische Maßnahmen & Infrastruktur60.000 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
Industrielle Firewalls und Umsetzung der priorisierten Netzsegmentierung1 Pauschal28.000 €28.000 €
Multi-Faktor-Authentifizierung und privilegiertes Zugriffsmanagement350 Stück55 €19.250 €
Anbindung zentraler Protokollierung und SIEM-Konnektoren1 Pauschal12.750 €12.750 €
Software & Lizenzen45.600 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
GRC- und Risikomanagementplattform einschließlich Nachweisführung12 Monat1.600 €19.200 €
Asset-Discovery- und Schwachstellenmanagement für IT und OT12 Monat1.300 €15.600 €
Awareness- und Phishing-Simulationsplattform12 Monat500 €6.000 €
Geschütztes Dokumenten- und Evidenzmanagement12 Monat400 €4.800 €
Schulungen, Übungen & Change29.800 €
PositionMengeEinzelpreisGesamt
NIS2- und Haftungsschulung für die Geschäftsleitung8 Stunden350 €2.800 €
Rollenbasierte Schulung für IT-, OT- und Produktionsverantwortliche30 Stunden300 €9.000 €
Awareness-Unterweisungen für Beschäftigte350 Stück25 €8.750 €
Tabletop-Übung zu Sicherheitsvorfall, Meldeprozess und Krisenkommunikation1 Pauschal9.250 €9.250 €

Risiken

Hoch

Unklare NIS2-Betroffenheit und fehlerhafte BSI-Registrierung

Wenn bis Ende des dritten Projektmonats nicht eindeutig geklärt ist, ob das Unternehmen beziehungsweise einzelne Organisationseinheiten als wesentliche oder wichtige Einrichtung erfasst sind, können Registrierungsdaten unvollständig, Fristen verpasst oder falsche Ansprechpartner gemeldet werden.

Gegenmaßnahme: Rechtsabteilung, Compliance und Informationssicherheitsbeauftragter dokumentieren bis Ende Monat 2 die Betroffenheitsprüfung, betroffenen Standorte und Organisationseinheiten; die Geschäftsleitung genehmigt bis Ende Monat 3 die Registrierung und benennt dauerhaft erreichbare Sicherheits- und Geschäftsleitungskontakte.
Hoch

Unvollständiges IT-/OT-Asset- und Abhängigkeitsinventar

Wenn bis Ende Monat 4 nicht alle Maschinensteuerungen, Produktionsnetzwerke, Fernwartungszugänge, Legacy-Systeme, Datenflüsse und kritischen Dienstleister erfasst sind, bleiben wesentliche Angriffswege und Wiederanlaufabhängigkeiten unbewertet.

Gegenmaßnahme: Der Informationssicherheitsbeauftragte erstellt gemeinsam mit IT-Betrieb, Produktions- und OT-Leitung bis Ende Monat 4 ein abgenommenes Assetregister einschließlich Abhängigkeitskarten, Schutzbedarf, Eigentümer, Patchstatus und Fernwartungsübersicht; Stichproben in allen Produktionsbereichen validieren die Vollständigkeit.
Hoch

Produktionsunterbrechung durch ungeprüfte technische Sicherheitsmaßnahmen

Wenn zwischen Monat 6 und Monat 9 Netzwerksegmentierung, Patches, MFA oder Änderungen an Fernwartungszugängen ohne OT-Kompatibilitätstest und abgestimmtes Wartungsfenster umgesetzt werden, können Maschinenstillstände, Qualitätsabweichungen oder Sicherheitsabschaltungen entstehen.

Gegenmaßnahme: IT-Leitung und OT-Leitung führen vor jeder produktionsnahen Änderung einen Change-, Abhängigkeits- und Rückfalltest durch, setzen Maßnahmen zunächst in einer Testumgebung oder an einer Pilotanlage um und genehmigen produktive Eingriffe nur mit dokumentiertem Wiederanlaufplan bis Ende Monat 9.
Hoch

Verspätete oder unvollständige Sicherheitsvorfallmeldungen

Wenn bis Monat 7 keine durchgängige Erkennung, Bewertung, Eskalation und Rufbereitschaft eingerichtet ist, können die 24-Stunden-Frühwarnung, die 72-Stunden-Meldung und der abschließende Bericht nicht fristgerecht oder nicht mit belastbaren Informationen übermittelt werden.

Gegenmaßnahme: Der Informationssicherheitsbeauftragte etabliert bis Ende Monat 6 Meldekriterien, Rollen, Vorlagen, Kontaktlisten und Playbooks; IT-Betrieb und Geschäftsleitung führen bis Ende Monat 7 eine dokumentierte Vorfallübung mit BSI-Kommunikationsweg und Verbesserungsmaßnahmen durch.
Hoch

Unzureichende Sicherheit bei Lieferanten und Fernwartungsdienstleistern

Wenn bis Ende Monat 8 kritische Maschinenhersteller, Softwareanbieter und Instandhaltungsdienstleister nicht klassifiziert sowie Fernzugänge und Sicherheitsanforderungen vertraglich geregelt sind, kann ein kompromittierter Dienstleister als Einstieg in die Produktionsumgebung dienen.

Gegenmaßnahme: Einkauf, Lieferkettenmanagement und Informationssicherheitsbeauftragter klassifizieren bis Ende Monat 7 alle kritischen Lieferanten, prüfen bis Ende Monat 8 Sicherheitsnachweise und ergänzen Verträge um Anforderungen zu MFA, Protokollierung, Schwachstellenmeldungen, Vorfallmeldung, Zugriffsbegrenzung und Beendigung von Zugängen.
Hoch

Fehlende Verbindlichkeit der Geschäftsleitung und unzureichende Ressourcen

Wenn die Geschäftsleitung bis Ende Monat 3 weder Risikobereitschaft, Budget, Verantwortlichkeiten noch priorisierte Maßnahmen genehmigt, bleiben Sicherheitslücken in IT und OT bestehen und die persönliche Verantwortungs- und Haftungslage verschärft sich.

Gegenmaßnahme: Die Geschäftsleitung genehmigt bis Ende Monat 3 das Sicherheitszielbild, das Risikoregister und das Budget; sie führt danach mindestens quartalsweise einen Management-Review zu Restrisiken, Fortschritt, Vorfällen und Ressourcen durch.
Mittel

Geringe Akzeptanz bei Beschäftigten und Betriebsrat

Wenn bis Monat 6 Kontrollmaßnahmen, Protokollierung, Schulungsinhalte und organisatorische Änderungen nicht mit dem Betriebsrat abgestimmt sind, können Einführung, Schulung und technische Umsetzung verzögert werden oder Beschäftigte Sicherheitsprozesse umgehen.

Gegenmaßnahme: Personalabteilung, Rechtsabteilung und Informationssicherheitsbeauftragter klären bis Ende Monat 5 die Mitbestimmungs- und Datenschutzbezüge, stimmen erforderliche Betriebsvereinbarungen bis Ende Monat 7 ab und führen bis Monat 9 rollenbasierte Schulungen für Produktion, IT und Administration durch.
Mittel

Fehlende Nachweis- und Auditfähigkeit

Wenn bis Ende Monat 10 keine einheitliche Nachweisablage für Risiken, Freigaben, Schulungen, Konfigurationen, Tests und Vorfälle besteht, können Wirksamkeit und Angemessenheit der Maßnahmen gegenüber Behörden, Kunden oder Auditoren nicht belegt werden.

Gegenmaßnahme: Der Informationssicherheitsbeauftragte etabliert bis Ende Monat 6 einen Kontroll- und Nachweiskatalog mit Verantwortlichen, Fristen und Aufbewahrungsregeln; die interne oder externe Prüfstelle führt bis Monat 11 eine unabhängige Stichprobenprüfung durch.
Mittel

Engpässe bei OT-Fachwissen, Budget oder Zeitplan

Wenn zwischen Monat 4 und Monat 9 interne OT-Verantwortliche, externe Spezialisten oder das vorgesehene Budget nicht verfügbar sind, verschieben sich Bestandsaufnahme, technische Absicherung und Lieferantenprüfung und der Zwölfmonatszeitraum wird gefährdet.

Gegenmaßnahme: Projektleitung und Geschäftsleitung sichern bis Ende Monat 2 verbindliche Kapazitäten und einen Budgetpuffer; ab Monat 3 wird monatlich ein Ressourcen- und Kostencontrolling durchgeführt und bei Abweichungen werden Maßnahmen priorisiert oder qualifizierte externe OT-Unterstützung beauftragt.

Stakeholder

G

Geschäftsleitung

Trägt die Gesamtverantwortung, genehmigt Risikobehandlung, Budget und Sicherheitszielbild sowie die erforderlichen Ressourcen

Einbinden: ab Phase 1
IL

IT-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragter

Verantwortet Sicherheitsarchitektur, Risikomanagement, Richtlinien und Nachweisführung

Einbinden: ab Phase 1
IB

IT-Betrieb und Netzwerkverantwortliche

Bewerten Infrastruktur, Identitätsmanagement, Protokollierung, Backup und technische Umsetzbarkeit

Einbinden: ab Phase 3
PU

Produktions- und OT-Leitung

Entscheidet über zulässige Eingriffe in Produktionsnetze, Anlagenverfügbarkeit und Priorisierung von OT-Maßnahmen

Einbinden: ab Phase 3
WI

Werks-, Instandhaltungs- und Anlagenverantwortliche

Liefern Informationen zu Maschinen, Steuerungen, Fernwartung und Wiederanlaufverfahren

Einbinden: ab Phase 3
DS

Datenschutzbeauftragter sowie Rechtsabteilung und Compliance

Prüfen Datenschutzbezüge, Haftungsfragen, Meldeinhalte und rechtssichere Vertragsanforderungen

Einbinden: ab Phase 2
EU

Einkauf und Lieferkettenmanagement

Steuern Lieferantenbewertungen, Sicherheitsanforderungen und Vertragsnachträge für kritische Partner

Einbinden: ab Phase 4
PU

Personalabteilung und interne Kommunikation

Organisieren Pflichtschulungen, Rollenanforderungen und die nachhaltige Verankerung des Sicherheitsbewusstseins

Einbinden: ab Phase 5
B

Betriebsrat

Bewertet mitbestimmungspflichtige Aspekte von Schulungen, Kontrollmaßnahmen, Protokollierung und organisatorischen Veränderungen

Einbinden: ab Phase 1
BB

BSI beziehungsweise zuständige Registrierungs- und Meldestelle

Ist für Registrierung, gesetzliche Meldungen und die behördliche Kommunikation relevant

Einbinden: ab Phase 1
KI

Kritische IT-/OT-Dienstleister und strategische Lieferanten

Liefern Sicherheitsnachweise, unterstützen technische Maßnahmen und müssen vertragliche Anforderungen erfüllen

Einbinden: ab Phase 3

Compliance

Pflicht

Betroffenheitsprüfung nach NIS2 und dem einschlägigen deutschen Umsetzungsgesetz einschließlich Einordnung des Maschinenbauunternehmens, betroffener Organisationseinheiten und Standorte

Rechtsabteilung, Compliance und Informationssicherheitsbeauftragter Monat 1-2
Pflicht

Registrierung bei der zuständigen BSI-Registrierungs- und Meldestelle einschließlich Benennung und Aktualisierung von Unternehmens- und Sicherheitskontakten

Informationssicherheitsbeauftragter und Geschäftsleitung Monat 2-3, danach laufend
Pflicht

Einführung und dokumentierter Nachweis angemessener NIS2-Risikomanagementmaßnahmen für IT und OT, insbesondere Zugriffsschutz, MFA, Schwachstellenmanagement, Backup, Wiederanlauf, Protokollierung, Krisenmanagement und Netzsegmentierung

Informationssicherheitsbeauftragter, IT-Leitung und OT-Leitung Monat 3-9, danach laufend
Pflicht

Einrichtung eines Vorfallmanagements mit Erkennung, Bewertung, Eskalation, Rufbereitschaft und Meldungen innerhalb der geltenden 24-Stunden-, 72-Stunden- und Abschlussbericht-Fristen

Informationssicherheitsbeauftragter, IT-Betrieb und Geschäftsleitung Monat 4-7, danach laufend
Pflicht

Schulung und nachweisbare Einbindung der Geschäftsleitung in Genehmigung, Überwachung und regelmäßige Überprüfung der Cybersicherheitsmaßnahmen

Geschäftsleitung und Informationssicherheitsbeauftragter Monat 1-6, danach mindestens jährlich
Pflicht

Prüfung und Meldung datenschutzrechtlicher Sicherheitsverletzungen mit personenbezogenen Daten nach DSGVO sowie Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten

Datenschutzbeauftragter, Rechtsabteilung und Informationssicherheitsbeauftragter Monat 4-7, danach laufend
Pflicht

Abstimmung von Protokollierung, Überwachungsmaßnahmen, Schulungen und organisatorischen Änderungen mit dem Betriebsrat nach den einschlägigen Mitbestimmungsregeln

Personalabteilung, Rechtsabteilung und Betriebsrat Monat 2-8
Optional

Nutzung von ISO/IEC 27001 als Governance- und Nachweisrahmen sowie IEC 62443 als wichtige Orientierung für die Absicherung industrieller Automatisierungs- und Steuerungssysteme

Informationssicherheitsbeauftragter, IT-Leitung und OT-Leitung Monat 3-12

Meilensteine

  1. Woche 4

    Von der Geschäftsleitung genehmigter Projektauftrag sowie freigegebene Scope-, Standort- und Verantwortlichkeitsmatrix liegen vor.

    Voraussetzung: Projektinitialisierung und Anwendungsbereich
  2. Woche 8

    Registrierungsunterlagen sind eingereicht und der regulatorische Verpflichtungskatalog mit dokumentierter Betroffenheitsentscheidung ist durch die Geschäftsleitung freigegeben.

    Voraussetzung: BSI-Registrierung und regulatorische Einordnung
  3. Woche 11

    Abgenommenes IT-/OT-Assetregister mit Abhängigkeitskarten, Fernwartungsübersicht und dokumentierter Schutzbedarfsbewertung liegt vor.

    Voraussetzung: IT-/OT-Bestandsaufnahme und Schutzbedarfsanalyse
  4. Woche 15

    Genehmigtes Risikoregister und freigegebenes Sicherheitszielbild mit priorisiertem Maßnahmenplan liegen vor.

    Voraussetzung: Risikoanalyse und Zielbild
  5. Woche 21

    Freigegebenes Governance- und Richtlinienpaket einschließlich Kontrollkatalog und Nachweisablage ist veröffentlicht.

    Voraussetzung: Governance, Richtlinien und Nachweisführung
  6. Woche 21

    Freigegebener Melde- und Notfallprozess mit Vorlagen, Rufbereitschaft, Playbooks und nachgewiesenem Prozessdurchlauf liegt vor.

    Voraussetzung: Melde- und Notfallmanagement
  7. Woche 23

    Kritische Lieferanten sind klassifiziert, priorisierte Sicherheitsnachweise bewertet und Vertrags- sowie Maßnahmenanforderungen verbindlich dokumentiert.

    Voraussetzung: Lieferkettensicherheit und Dienstleistersteuerung
  8. Woche 26

    Priorisierte technische Maßnahmen sind umgesetzt, für Produktionsbereiche abgenommen und durch Konfigurations-, Protokollierungs- sowie Wiederherstellungsnachweise belegt.

    Voraussetzung: Technische Absicherung von IT und OT
  9. Woche 26

    Geschäftsleitung und definierte Pflichtgruppen sind geschult, Teilnahme ist nachgewiesen und die Vorfallübung mit dokumentiertem Maßnahmenprotokoll ist abgeschlossen.

    Voraussetzung: Schulung, Übungen und Betriebsratsbeteiligung
  10. Woche 29

    Abgenommener Wirksamkeitsprüfungsbericht, genehmigte Restrisikobehandlung und dokumentierte Übergabe in den Regelbetrieb liegen vor.

    Voraussetzung: Wirksamkeitsprüfung, Nachbesserung und Übergabe

So ist dieser Plan entstanden

Dieser Plan wurde von PathHub AI aus einer einzigen Beschreibung erstellt: „Umsetzung der NIS2-Anforderungen in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen mit 350 Mitarbeitenden: Registrierung beim BSI, Risikomanagement, Meldeprozesse für Sicherheitsvorfälle, Lieferkettensicherheit und Schulung der Geschäftsleitung innerhalb von 12 Monaten.“ — ohne Unternehmenskontext. Mit deinen Abteilungen, Freigabeprozessen und Compliance-Vorgaben wird er deutlich genauer.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert eine NIS2-Umsetzung?
Im Beispielplan dauert eine NIS2-Umsetzung 29 Wochen in 10 Phasen, davon laufen 7 Phasen teilweise parallel. Die tatsächliche Dauer hängt von Unternehmensgröße, Ausgangslage und verfügbaren Ressourcen ab — mit deinem Unternehmenskontext passt PathHub den Zeitplan entsprechend an.
Was kostet eine NIS2-Umsetzung?
Der Beispielplan kalkuliert rund 405.000 €, aufgeteilt auf 22 Budgetpositionen mit Menge und Einzelpreis. Die größten Posten sind Externe Dienstleister, Personal (intern). Es handelt sich um eine KI-Schätzung als Ausgangspunkt, nicht um ein Angebot.
Welche Risiken gibt es bei eine NIS2-Umsetzung?
Der Plan nennt 9 Risiken mit Gegenmaßnahmen. Am höchsten bewertet sind: Unklare NIS2-Betroffenheit und fehlerhafte BSI-Registrierung; Unvollständiges IT-/OT-Asset- und Abhängigkeitsinventar; Produktionsunterbrechung durch ungeprüfte technische Sicherheitsmaßnahmen.
Wer muss bei eine NIS2-Umsetzung beteiligt werden?
Der Plan sieht unter anderem diese Beteiligten vor: Geschäftsleitung, IT-Leitung beziehungsweise Informationssicherheitsbeauftragter, IT-Betrieb und Netzwerkverantwortliche, Produktions- und OT-Leitung, Werks-, Instandhaltungs- und Anlagenverantwortliche, Datenschutzbeauftragter sowie Rechtsabteilung und Compliance. Für jede Rolle ist angegeben, warum und ab wann sie einzubeziehen ist.
Kann ich den Plan an mein Unternehmen anpassen?
Ja. Öffne den Plan ohne Anmeldung in PathHub, passe Phasen und Aufgaben an oder beschreibe dein eigenes Vorhaben — mit Unternehmenskontext (Abteilungen, Freigabeprozesse, Betriebsrat, Compliance-Vorgaben) wird jeder weitere Plan genauer.

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