Ein Messeauftritt ist für B2B-Unternehmen eine der effektivsten, aber auch aufwendigsten Marketing-Maßnahmen. Standdesign, Demo-Vorbereitung, Teamkoordination, Lead-Management und Follow-up -- wer das zum ersten Mal macht, steht vor einer enormen Planungsherausforderung. Besonders wenn das Budget stimmen muss und der Erfolg messbar sein soll.

In diesem Praxisbeispiel zeigen wir, wie Event Manager Thomas PathHub AI nutzt, um den ersten großen Messeauftritt seines Unternehmens auf der DMEXCO 2026 zu planen. Von der Eingabe bis zum fertigen Projektplan mit 6 Phasen, 85.000 EUR Budget, Risikoanalyse und KPIs -- in weniger als 30 Minuten.

Das Ausgangsproblem: Erster großer Messeauftritt ohne Erfahrung

DataPulse GmbH (Name geändert) ist ein B2B-SaaS-Unternehmen mit 150 Mitarbeitern und Sitz in Frankfurt. Ihr Produkt: eine Analytics-Plattform für Marketing-Teams, die Kampagnendaten aus verschiedenen Kanälen konsolidiert. Nach drei Jahren am Markt und stetigem Wachstum hat die Geschäftsführung entschieden: Es ist Zeit für den ersten großen Messeauftritt auf der DMEXCO 2026 in Köln.

Event Manager Thomas steht vor einer enormen Aufgabe. Die DMEXCO ist eine der wichtigsten Digital-Marketing-Messen Europas -- und DataPulse hat keinerlei Messeerfahrung. Alles muss von Grund auf geplant werden:

  • 60 m² Standfläche in Halle 7 -- aber noch kein Standdesign
  • 12 Team-Mitglieder vor Ort koordinieren (Sales, Marketing, Product)
  • 3 Live-Demos pro Stunde auf dem Stand durchführen -- Demo-Umgebung existiert noch nicht
  • 200+ qualifizierte Leads generieren -- kein Lead-Erfassungsprozess vorhanden
  • 85.000 EUR Budget -- muss für alles reichen: Stand, Reise, Technik, Marketing
  • 14 Wochen Vorlaufzeit -- ambitioniert für einen Erstauftritt

Thomas weiß: Bei einem Budget von 85.000 EUR kann er sich keine Fehlplanung leisten. Ein vergessener Posten, ein schlecht vorbereitetes Team oder ein fehlender Follow-up-Prozess können den gesamten ROI gefährden. Er entscheidet sich, PathHub AI für die Strukturierung des Projekts einzusetzen.

Der Input: Was der Event Manager in PathHub AI eingibt

Thomas' Stärke liegt in der präzisen Problembeschreibung. Er formuliert einen detaillierten Input mit allen relevanten Rahmenbedingungen. Je mehr Kontext die KI bekommt, desto realistischer wird der generierte Plan.

Eingabe in PathHub AI
Erster großer Messe-Auftritt für B2B-SaaS-Unternehmen auf der DMEXCO 2026 in Köln. 150 Mitarbeiter, Produkt: Analytics-Plattform für Marketing-Teams. Budget: 85.000 EUR. Standfläche: 60m² in Halle 7. Ziel: 200+ qualifizierte Leads, Markenbekanntheit steigern, 3 Live-Demos pro Stunde. Team: 12 Personen vor Ort (Sales, Marketing, Product). Zeitrahmen: 14 Wochen bis zur Messe. Besonderheiten: Erster großer Messeauftritt, noch kein Standdesign, Demo-Umgebung muss aufgebaut werden, Follow-up-Prozess definieren.

So holst du das Beste aus PathHub AI heraus:

Praxis-Tipp

Nenne bei Messe-Projekten immer: Standgröße, Teamgröße, konkretes Lead-Ziel, Budget und den Erfahrungsgrad deines Teams. Thomas hat durch die Angabe "Erster großer Messeauftritt" der KI signalisiert, dass auch Grundlagen wie Standbau-Briefing und Team-Training eingeplant werden müssen. Ohne diesen Hinweis hätte die KI möglicherweise Erfahrungswissen vorausgesetzt.

Der KI-generierte Projektplan im Detail

Innerhalb von 30 Sekunden generiert PathHub AI einen vollständigen Projektplan mit sechs Phasen, detailliertem Budget, Risikoanalyse und Stakeholder-Mapping. Hier ist der komplette Output:

6 Phasen über 16 Wochen

BEISPIEL · KI-GENERIERTER PROJEKTPLAN
1

Strategie & Konzeption

3 Wochen
  • Messeziele definieren und messbare KPIs festlegen (Lead-Zahl, CPL, Demos)
  • Zielgruppen-Mapping: Wer sind die idealen Standbesucher?
  • Standkonzept entwickeln: Offene Architektur, Demo-Zonen, Gesprächsecken
  • Demo-Storyboard erstellen: 3 Use-Cases, jeweils 10 Minuten
  • Lead-Scoring-Kriterien mit Sales abstimmen (A/B/C-Kategorisierung)
2

Standdesign & Produktion

4 Wochen
  • Standbau-Agentur briefen und Angebote einholen (mindestens 3 Angebote)
  • Design-Freigabe mit Geschäftsführung und Marketing
  • Materialproduktion: Wände, Displays, Bodenbelag, Beleuchtung
  • Technik-Planung: 3 Demo-Screens, WLAN-Hotspot, Ladestation, Beleuchtung
  • Give-aways bestellen: Hochwertige Merchandise-Artikel mit Branding
3

Content & Demo-Vorbereitung

3 Wochen
  • Live-Demo-Umgebung aufbauen: Stabile Sandbox mit realistischen Daten
  • Demo-Skripte erstellen: 3 verschiedene Use-Cases für unterschiedliche Zielgruppen
  • Sales-Sheets und Handouts produzieren (Print und digital)
  • Landing-Page für Messe-Leads erstellen: QR-Code am Stand, personalisierte URL
  • Social-Media-Kampagne vorbereiten: Pre-Event, Live und Post-Event Content
4

Team-Training

2 Wochen
  • Elevator Pitch Training für alle 12 Team-Mitglieder (30-Sekunden und 2-Minuten Version)
  • Demo-Training: Jedes Team-Mitglied beherrscht mindestens 2 von 3 Demos
  • Lead-Erfassung schulen: App-basiertes Scanning, Notizen, Qualifizierungsfragen
  • Schichtplanung erstellen: 2er-Teams in 4-Stunden-Blöcken, Pausenregelung
  • Dresscode und Verhaltensregeln: Einheitliches Auftreten, aktive Ansprache
5

Messe-Durchführung

1 Woche
  • Standaufbau 1 Tag vor Messestart: Technik-Check, Probelauf aller Demos
  • 2 Messetage: Aktive Lead-Generierung, 3 Demos pro Stunde, Networking
  • Echtzeit Lead-Tracking: Digitale Erfassung, sofortige CRM-Übertragung
  • Social-Media Live-Coverage: Stories, Posts, LinkedIn-Updates vom Stand
  • Tägliche Team-Debriefs: Was läuft gut, was muss angepasst werden?
6

Follow-up & Auswertung

3 Wochen
  • Lead-Qualifizierung und CRM-Import innerhalb von 24 Stunden nach Messeende
  • Personalisierte Follow-up-Mails innerhalb von 48 Stunden versenden
  • ROI-Analyse: Leads, Cost per Lead, Pipeline-Wert, gewonnene Deals
  • Lessons-Learned-Workshop mit allen 12 Team-Mitgliedern
  • Abschlussbericht und Präsentation an die Geschäftsführung

Vereinfachtes Beispiel — der tatsächliche KI-Output ist deutlich detaillierter, mit konkreten Terminen, Verantwortlichen und projektspezifischen Daten.

Sechs Phasen, 16 Wochen, 30 konkrete Aufgaben. Was Thomas bei manueller Planung Wochen gekostet hätte, liegt in 30 Sekunden vor. Besonders wertvoll: Die KI hat automatisch erkannt, dass bei einem Erstauftritt das Team-Training eine eigene Phase braucht -- ein erfahrenes Messe-Team hätte das in die Vorbereitungsphase integrieren können, aber für DataPulse ist es ein kritischer Erfolgsfaktor.

Die 16-Wochen-Timeline

Der zeitliche Ablauf ist bei Messe-Projekten entscheidend. Verzögerungen in der Standproduktion können den gesamten Plan gefährden. PathHub AI strukturiert die 16 Wochen in vier logische Blöcke:

Woche 1-3
Strategie und Konzeption
Messeziele definieren, Zielgruppen-Mapping, Standkonzept und Demo-Storyboard entwickeln, Lead-Scoring-Kriterien mit Sales abstimmen. Am Ende dieser Phase steht ein freigegebenes Briefing für die Standbau-Agentur.
Woche 4-7
Design und Produktion
Standbau-Agentur arbeitet an Design und Produktion. Parallel: Technik bestellen, Give-aways ordern, Logistik planen. Kritischer Pfad: Design-Freigabe muss in Woche 5 erfolgen, sonst wird die Produktion zu knapp.
Woche 8-12
Content, Demo und Training
Demo-Umgebung aufbauen und testen, Sales-Materialien produzieren, Landing-Page live schalten, Social-Media-Kampagne starten. Ab Woche 11: Intensives Team-Training mit Elevator Pitch, Demo-Übungen und Schichtplanung.
Woche 13-16
Durchführung und Follow-up
Woche 13: Finale Vorbereitung und Anreise. Woche 14: Standaufbau und 2 Messetage. Woche 14-16: Follow-up, Lead-Qualifizierung, ROI-Analyse und Lessons-Learned-Workshop. Ziel: Erste Follow-up-Mails innerhalb von 48 Stunden.
Praxis-Tipp

Der kritische Pfad bei Messe-Projekten liegt fast immer beim Standbau. Die Design-Freigabe muss früh erfolgen, weil Materialproduktion und Druck Vorlaufzeit brauchen. Plane mindestens 4 Wochen für die Standbau-Phase ein -- und halte die erste Woche als Puffer frei, falls die Konzeptionsphase länger dauert als geplant.

Budget: 85.000 EUR sinnvoll verteilt

PathHub AI erstellt automatisch eine detaillierte Budgetplanung, die alle Kostenpositionen eines Messeauftritts berücksichtigt. Thomas hatte 85.000 EUR als Rahmen vorgegeben. Die KI verteilt dieses Budget auf acht Positionen:

BEISPIEL · KI-GENERIERTE BUDGETVERTEILUNG
Kostenposition Betrag Anteil Details
Standbau & Design 28.000 € 33% Agentur, Konstruktion, Grafik, Montage
Standfläche & Nebenkosten 18.000 € 21% 60m² Halle 7, Strom, WLAN, Reinigung
Personal & Reisekosten 14.000 € 16% 12 Personen, Hotel, Bahn, Verpflegung
Technik & Equipment 8.500 € 10% 3 Demo-Screens, Tablets, WLAN-Hotspot, Beleuchtung
Marketing-Materialien 6.000 € 7% Give-aways, Sales-Sheets, Handouts, Roll-ups
Demo-Umgebung 4.500 € 5% Sandbox-Setup, Testdaten, Offline-Fallback
Risikopuffer 6.000 € 7% Reserve für Unvorhergesehenes
Gesamt 85.000 € 100% 16 Wochen Projektlaufzeit

Vereinfachtes Beispiel — der tatsächliche KI-Output ist deutlich detaillierter, mit konkreten Terminen, Verantwortlichen und projektspezifischen Daten.

Besonders hilfreich: Die KI hat die Reisekosten sofort auf 12 Personen hochgerechnet (Hotel, Bahn, Verpflegung für 3 Tage) und einen Risikopuffer von 7 Prozent eingeplant. Bei Messe-Projekten sind unvorhergesehene Kosten die Regel -- von kurzfristigen Technik-Upgrades bis zu zusätzlichen Druckaufträgen.

ROI-Berechnung: Wann sich der Messeauftritt rechnet

85.000 EUR sind eine erhebliche Investition. Lohnt sich das? Thomas rechnet nach: Bei 200 qualifizierten Leads, einem durchschnittlichen Deal-Wert von 25.000 EUR pro Jahr und einer konservativen Close Rate von 15 Prozent ergibt sich folgendes Bild:

Die Rechnung im Überblick: 200 qualifizierte Leads × 15% Close Rate = 30 neue Kunden × 25.000 EUR ARR = 750.000 EUR Annual Recurring Revenue. Selbst bei nur 10% Close Rate wären es 20 Kunden und 500.000 EUR ARR. Das Investment von 85.000 EUR rechnet sich bereits ab 4 abgeschlossenen Deals (100.000 EUR ARR). Der ROI im ersten Jahr liegt damit bei mindestens 100-200 Prozent.

Risiken und Gegenmaßnahmen

Jeder Projektplan ist nur so gut wie seine Risikoanalyse. PathHub AI identifiziert automatisch die fünf wichtigsten Risiken eines Messeauftritts und schlägt konkrete Gegenmaßnahmen vor:

BEISPIEL · KI-GENERIERTE RISIKOANALYSE
1. Zu wenig Standbesucher HOCH

Ohne Pre-Event-Marketing und gezielte Einladungen bleibt der Stand leer. Besonders kritisch bei einem unbekannten Aussteller.

Gegenmaßnahme: Pre-Event-Marketing ab Woche 8 starten, 50+ persönliche Einladungen an Zielkunden versenden, LinkedIn-Kampagne mit Messe-Countdown, Terminvereinbarungen vorab über Calendly anbieten.

2. Technik-Ausfall bei Live-Demos HOCH

Messe-WLAN ist notorisch unzuverlässig. Ein Ausfall der Live-Demo vor einem potenziellen Kunden ist ein Worst-Case-Szenario.

Gegenmaßnahme: Backup-Laptop mit Offline-Demo-Version bereithalten, eigenen WLAN-Hotspot mit Mobilfunk-Fallback, Techniker vor Ort während der gesamten Messetage, alle Demos am Vorabend testen.

3. Leads nicht qualifiziert genug MITTEL

Viele Standbesucher sind Studenten, Wettbewerber oder einfach nur Neugierige. Ohne klare Qualifizierungskriterien wird die Pipeline aufgebläht.

Gegenmaßnahme: Lead-Scoring vorab definieren (Unternehmensgröße, Budget, Entscheidungsbefugnis, Zeitrahmen), 3 Qualifizierungsfragen im Gesprächsleitfaden verankern, A/B/C-Kategorisierung direkt bei Erfassung.

4. Team-Erschöpfung auf der Messe MITTEL

12 Stunden auf den Beinen, permanent Gespräche führen, Lärm -- Messetage sind extrem anstrengend. Ein erschöpftes Team wirkt unprofessionell.

Gegenmaßnahme: Schichtplanung mit maximal 6-Stunden-Blöcken, feste Pausenzeiten einplanen, Rückzugsraum hinter dem Stand, Verpflegung organisieren (keine Standbetreuung mit leerem Magen).

5. Follow-up zu langsam NIEDRIG

Nach der Messe sind alle erschöpft. Wenn das Follow-up erst nach einer Woche erfolgt, ist der Gesprächsimpuls verloren.

Gegenmaßnahme: Automatisierte E-Mail-Sequenz bereits vor der Messe in HubSpot vorbereiten und testen, CRM-Integration für sofortigen Lead-Import, Follow-up-Verantwortlichkeiten vorab zuweisen.

Vereinfachtes Beispiel — der tatsächliche KI-Output ist deutlich detaillierter, mit konkreten Terminen, Verantwortlichen und projektspezifischen Daten.

Stakeholder-Mapping

Die KI identifiziert acht zentrale Stakeholder für das Messe-Projekt und ordnet sie nach ihrer Rolle zu:

BEISPIEL · KI-GENERIERTES STAKEHOLDER-MAPPING
Event Manager (Thomas)
Projektleiter, Gesamtkoordination
CMO
Budget-Verantwortung, Strategie
Sales-Leiter
Lead-Qualifizierung, Follow-up
Product Manager
Demo-Inhalte, Use-Cases
Standbau-Agentur
Design, Konstruktion, Aufbau
Social-Media-Manager
Pre-Event und Live-Coverage
Geschäftsführung
Budgetfreigabe, Repräsentation
CRM-Admin
Lead-Import, Automatisierung

Vereinfachtes Beispiel — der tatsächliche KI-Output ist deutlich detaillierter, mit konkreten Terminen, Verantwortlichen und projektspezifischen Daten.

Was an dieser Analyse auffällt: Die KI erkennt, dass die Standbau-Agentur als externer Stakeholder kritisch ist -- Verzögerungen beim Standbau sind der häufigste Grund für Messe-Stress. Gleichzeitig identifiziert sie den CRM-Admin als Stakeholder, was bei manueller Planung häufig übersehen wird, aber für den automatisierten Follow-up-Prozess essentiell ist.

KPIs: Messeerfolg messbar machen

Ein Messeauftritt ohne KPIs ist wie eine Marketing-Kampagne ohne Tracking. PathHub AI schlägt vier zentrale Kennzahlen vor, die Thomas vor, während und nach der Messe tracken sollte. Mehr über die richtige Auswahl von KI-gestützten Projektmanagement-Methoden erfährst du in unserem Grundlagenartikel.

Benchmark: 100-150
Ziel: 200+
Qualifizierte Leads
Branchen-Schnitt: 500-800 €
Ziel: unter 425 €
Cost per Lead
Minimum: 60
Ziel: 90+
Demo-Durchführungen
Branchen-Schnitt: 25%
Ziel: 40%+
Follow-up Response Rate

Die Messung erfolgt über drei Kanäle: die Lead-Erfassungs-App auf dem Stand (Leads und Qualifizierung), das CRM-System HubSpot (Follow-up Response Rate) und manuelle Zählung (Demo-Durchführungen). Thomas richtet in HubSpot ein Dashboard ein, das alle vier KPIs in Echtzeit zeigt.

Warum diese vier KPIs? Sie decken den gesamten Messe-Funnel ab: Reichweite (Qualifizierte Leads), Effizienz (Cost per Lead), Engagement (Demo-Durchführungen) und Conversion (Follow-up Response Rate). Der Cost per Lead von 425 EUR (85.000 EUR / 200 Leads) liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 500-800 EUR pro qualifiziertem B2B-Lead auf Messen.

Vergleich: Manuelle Planung vs. PathHub AI

Was hätte Thomas ohne KI-Unterstützung gemacht? Ein realistischer Vergleich:

Kriterium Manuelle Messeplanung PathHub AI
Zeitaufwand für Grundplan 2-3 Wochen 30 Minuten
Budgetplanung Grobe Schätzung, oft unvollständig 8 Positionen mit Prozentanteilen
Risikoanalyse Wird oft übersprungen 5 Risiken mit konkreten Gegenmaßnahmen
Stakeholder-Mapping Event Manager und Agentur 8 Stakeholder mit Rollen und Verantwortlichkeiten
Follow-up-Prozess Wird nachträglich definiert Eigene Phase mit Automatisierung eingeplant
Team-Training Kurzes Briefing am Vortag 2-Wochen-Programm mit Pitch- und Demo-Training
Demo-Vorbereitung Adhoc am Stand Storyboard, 3 Use-Cases, Offline-Fallback
KPI-Definition "Hat sich angefühlt wie ein Erfolg" 4 messbare KPIs mit Zielwerten
Gesamtkosten der Planung Ca. 5.000-8.000 EUR (Personalkosten) Unter 100 EUR (Tool-Nutzung)

Der Vergleich zeigt: Der größte Vorteil der KI liegt bei Messe-Projekten in der Vollständigkeit. Die KI vergisst keinen Follow-up-Prozess, kein Technik-Backup und kein Team-Training. Besonders bei einem Erstauftritt, wo kein Erfahrungswissen vorhanden ist, ist das Gold wert. Natürlich ersetzt die KI nicht die Messe-Erfahrung -- aber sie liefert ein professionelles Fundament.

Praxis-Tipp

Nutze die KI als Sparringspartner, nicht als Ersatz. Der beste Workflow: KI generiert den Erstplan, du überprüfst ihn mit deinem Fachwissen und Messe-erfahrenen Kollegen. Dann nutzt du die KI erneut, um Lücken zu identifizieren. So kombinierst du die Geschwindigkeit und Vollständigkeit der KI mit dem Erfahrungswissen deines Teams.

Thomas' Fazit nach der Messe

Vier Monate nach dem Start des Projekts zieht Thomas Bilanz. Die DMEXCO war ein Erfolg: 237 qualifizierte Leads, davon 42 A-Leads mit konkretem Interesse. Die Schichtplanung hat funktioniert, kein Team-Mitglied war überlastet. Die Offline-Demo war zweimal der Retter, als das Messe-WLAN ausfiel.

"Ohne den KI-generierten Plan hätten wir vermutlich die Hälfte vergessen. Der Follow-up-Prozess war der Game-Changer: Weil wir die E-Mail-Sequenz schon vor der Messe vorbereitet hatten, gingen die ersten personalisierten Mails 36 Stunden nach Messeende raus. Unsere Response Rate lag bei 44 Prozent. Das hätten wir ohne die strukturierte Vorbereitung nie geschafft."

So startest du deinen eigenen Messeauftritt

Wenn du einen ähnlichen Messeauftritt planst, hier sind die drei wichtigsten Schritte:

  1. Budget realistisch planen: Rechne mit mindestens 1.200-1.500 EUR pro Quadratmeter Standfläche (inkl. aller Nebenkosten). Bei einem 60m²-Stand sind 70.000-90.000 EUR realistisch.
  2. Follow-up VOR der Messe vorbereiten: Die E-Mail-Sequenz, die CRM-Integration und die Lead-Zuordnung zu Sales-Mitarbeitern müssen vor dem ersten Messetag stehen. Nicht danach.
  3. Team-Training ernst nehmen: Ein unvorbereitetes Team auf einer Messe ist wie ein Fußballteam ohne Training im Finale. Investiere mindestens 2 Wochen in Pitch- und Demo-Übungen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet ein Messe-Auftritt für ein B2B-Unternehmen?

Die Kosten für einen B2B-Messeauftritt variieren stark je nach Standgröße, Messe und Ausstattung. Für einen 60m²-Stand auf einer großen Fachmesse wie der DMEXCO solltest du mit 60.000 bis 120.000 EUR rechnen. Die größten Posten sind Standbau und Design (30-35%), Standfläche und Nebenkosten (20-25%) sowie Personal und Reisekosten (15-20%). Ein Risikopuffer von 5-10% ist empfehlenswert, da bei Messe-Projekten fast immer unvorhergesehene Kosten anfallen.

Wie viele Leads kann man auf einer Messe generieren?

Die Lead-Generierung hängt von Standgröße, Laufzeit, Team und Pre-Event-Marketing ab. Auf einer zweitägigen Fachmesse mit 60m²-Stand und 12 Personen sind 150-300 qualifizierte Leads realistisch. Entscheidend ist die Qualität: Mit klaren Lead-Scoring-Kriterien und strukturierten Qualifizierungsfragen lässt sich sicherstellen, dass die Leads tatsächlich Potenzial haben. Eine Faustregel: Rechne mit 10-15 qualifizierten Leads pro Person pro Messetag.

Wie plant man einen Messe-Auftritt mit KI?

Mit PathHub AI beschreibst du dein Messe-Projekt so detailliert wie möglich: Messe-Name, Standgröße, Teamgröße, Budget, Lead-Ziel und Besonderheiten. Die KI generiert in unter 30 Minuten einen vollständigen Projektplan mit Phasen, Aufgaben, Budget, Risiken und Stakeholder-Mapping. Besonders wertvoll: Die KI berücksichtigt automatisch Aspekte, die bei manueller Planung oft vergessen werden -- wie Offline-Demo-Fallback, Schichtplanung oder Pre-Event-Marketing.

Welche KPIs sind bei einem Messeauftritt wichtig?

Die vier wichtigsten Messe-KPIs sind: Anzahl qualifizierter Leads (nicht nur Visitenkarten), Cost per Lead (Gesamtbudget geteilt durch qualifizierte Leads), Anzahl durchgeführter Demos und die Follow-up Response Rate. Zusätzlich solltest du den ROI über die tatsächliche Conversion Rate der Messe-Leads zu zahlenden Kunden tracken -- dieser Wert steht allerdings erst 3-6 Monate nach der Messe fest.

Wie schnell sollte das Follow-up nach einer Messe erfolgen?

Das Follow-up sollte innerhalb von 48 Stunden nach dem letzten Messetag erfolgen. Studien zeigen, dass die Conversion Rate bei schnellem Follow-up um bis zu 50% höher liegt als bei Follow-ups nach einer Woche oder später. Der Schlüssel: Bereite die E-Mail-Sequenzen bereits vor der Messe vor und nutze ein CRM-System für automatisierten Import und Nachverfolgung. So kannst du personalisierte Mails versenden, obwohl dein Team nach der Messe erschöpft ist.